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Zu den Kreuzfahrten mit der Sea Cloud

Eine Liebeserklärung ans Segeln

Die Sea Cloud erfüllt auch heute noch den Traum vieler Segelfreunde.

Piräus/Kusanasi. Marjorie Merriweather Post und Edward Francis Hutton müssen sehr zufriedene, ausgeglichene Menschen gewesen sein. Zumindest dann, wenn die beiden passionierten Segler ihre freie Zeit auf ihrem Luxusschiff, der Sea Cloud, verbrachten. 1931 ließen die amerikanische Unternehmerin und ihr Gatte, Wertpapierhändler an der Wall Street, den bis heut größten privaten Viermastbarker der Welt bauen. Segelromantik auf mehr als 100 Metern Länge.

<strong>Open Bridge Policy</strong>
Unter den 30 Segeln des nostalgischen Windjammers genießen heute solvente Segel-Fans das ruhige Reisen auf den Weltmeeren. Manche Gäste sparen ein leben lang auf diesen Traum, erzählt Kreuzfahrtdirektorin Heike Diefenbach. Das Gros der Gäste jedoch leistet sich den Luxusurlaub mehr als einmal im Leben. Manche sogar bis zu 18 Mal! Man kennt sich auf der Sea Cloud - oder lernt sich eben kennen. Die Atmosphäre an Bord ist familiär und leger. Die Etikette ihrer früheren Eigner hat die Sea Cloud längst abgelegt, ein Dresscode gilt einzig für das Captain´s Dinner. Kabinenschlüssel gibt es nicht an Bord und auf der Brücke steht die Tür den Gästen fast immer offen - außer während des Segelsetzens und des nächtlichen Navigierens.
Die Sea Cloud wird von Hand gesegelt - für Kapitän Todd Burgmann macht das den besonderen Reiz des Schiffes aus - und ihre Geschichte natürlich. Eine Crew von 60 Mann steht unter seiner Führung - aus fast zehn Nationen. Ihr Arbeitstag ist lang, ohne Pause wird an Deck poliert, lackiert und gereinigt, Taue zusammengelegt und mit vereinten Kräften die Segel gesetzt. Ihr Lächeln für die Gäste, deren anstrengendste Tätigkeit an Bord das Umblättern von Buchseiten ist, verlieren sie trotzdem nicht.
Bis zu 64 Passagiere entspannen sich auf der Sea Cloud. Auf dem Kapitäns- und Lido-Deck stehen auf Backbord- und Steuerbordseite Deckchairs, neben der Brücke bieten zwei Polsterbänke ein besonderes Plätzchen. Über eine Leiter kann man dem Kapitän sogar aufs Dach steigen - Monkey Deck nennt die Crew die exponierte Stelle über der Brücke. Am beliebtesten jedoch sind die Plätze auf dem Spankerdeck, das gepolsterte Halbrund am Schiffsende sind in den Abendstunden der Treffpunkt für den letzten Drink.
Die Bar erfüllt auf der Sea Cloud auch die Funktion einer Rezeption. Hier können sich Gäste, die nicht ganz abschalten können, für die Nutzung des einzigen Internet-Zugangs an Bord anmelden oder die Tageskarte einsehen. Die Küche ist exquisit. Diniert wird vorzugsweise an der frischen Luft auf dem Lido-Deck. Das Frühstück wird im eichenholzvertäfelten Restaurant auf dem Panoramadeck serviert. Wer O-Saft und Obstteller lieber mit an die Reling nimmt, wird auch nicht schräg angesehen. Jeder, wie er mag.

<strong>Begehrte Eignerkabinen</strong>
In den Räumen und Kabinen hält man sich ohnehin die wenigste Zeit auf - gutes Segelwetter vorausgesetzt. 32 Außenkabinen bietet die Sea Cloud, davon zehn Originalkabinen auf dem untersten Deck mit Marmorbad, Dusche, WC und Klimaanlage. Die beiden Eignerkabinen sind die luxuriösesten und begehrtesten an Bord. In dem altweißen und ahorngetäfelten Kabinen taucht man in die Anfangszeiten des Großseglers ein - und in die Geschichte von Marjorie Merriweather Post und Edward Francis Hutton, einem Paar, das um seine zahlreichen Tage an Bord zu beneiden ist.

Alle weiteren Informationen zu Kreuzfahrten mit der Sea Cloud erhalten Sie von den Mitarbeiterinnen von kreuzfahrtenpool

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