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Zu den Flusskreuzfahrten Trends für 2010

Nach Aussagen von Flussreiseanbietern sind vor allem Russland und die Rhone gefragt

Fundierte Bilanzen wird es zwar erst am 31. Januar mit Ablauf der Frühbucherfrist geben, doch schon zum jetzigen Zeitpunkt deuten die Buchungszahlen bei den deutschen Flussreisespezialisten auf eine gute Saison hin. Die für 2010 erwartete Zurückhaltung der Kunden ist nach unserer Erfahrung nicht eingetreten, berichtet Fred Stoffel, Direktor Verkauf und Marketing bei Plantours & Partner. Die Buchungsmonate November und Dezember seien gut gewesen und auch der Januar sei besser angelaufen als derjenige 2009. 2010 kann ein gutes Jahr werden, meint Stoffel. Veranstalter Sea Cloud Cruises liegt nach Aussage von Geschäftsführer Konstantin Bissias bereits jetzt deutlich über dem Vorjahr. Er rechnet für diese Saison mit einer Vollauslastung der River Cloud II , die der Reedereichef unter anderem mit Garten-Kreuzfahrten erreichen will. Luxus läuft - auch bei Arosa. Das gilt vor allem für die Rhein-Routen, die die Rostocker Kreuzfahrtmarke seit August vergangenen Jahres mit der Arosa Aqua und ab März zusätzlich mit dem Neubau Arosa Viva anbietet. Ein guter Gradmesser für das Buchungsklima in diesem Jahr dürfte der Stuttgarter Spezialist Nicko Tours sein, der durch den Zukauf von sieben Deilmann-Schiffen mit nunmehr 28 Flusskreuzern die größte Flotte vermarktet. Mit der ersten Bilanz zu Jahresbeginn sind wir rundweg zufrieden, sagt Chef Ekkehard Beller. Dass wir noch mehr zu verkaufen haben, liegt auf der Hand, räumt er ein, aber wir haben im vergangenen Jahr ja gelernt, wie viel sich auch kurzfristig noch absetzen lässt. Eine verstärkte Nachfrage macht der Manager für Russland aus. Topseller ist jedoch die Rhone, die bei Nicko Tours bereits über Monate ausgebucht ist. Nie zuvor war eines unserer Schiffe so früh dermaßen gut gebucht, so Beller. Auch beim Kölner Anbieter Viking sind etliche Frühjahrsfahrten auf der Rhone bereits verkauft. Gleiches gelte für Reisetermine in Russland. Der Anteil an exotischen Routen in Russland, der Ukraine und China, hat sich im bisherigen Buchungsverlauf spürbar erhöht, stellt Geschäftsführer Guido Laukamp fest. So seien beispielsweise die ersten zwei von insgesamt drei Kreuzfahrten mit Expo-Verlängerung in Shanghai sehr gefragt. Diese Reisen sind ein Zuckerl, das auch angenommen wird. Immer weniger begehrt hingegen seien Routen auf der Donau - aufgrund des allgemein schlechten Standards dort, vermutet der Viking-Chef. Bei Transocean Kreuzfahrten läuft die Donau, ebenso wie die Rhone, den Umständen entsprechend gut, bilanziert Bereichsleiter Holger Wehmeyer. Insgesamt sei man in Bremen vor dem Hintergrund des Neustarts bei Transocean mit der bisherigen Buchungslage zufrieden.

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